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Warum Verschwendung in Japan eine Sünde ist

Der Upcycling-Trend läuft in Japan unter dem Begriff Remake. Junge Designer lassen ihrer Fantasie mit nachhaltiger Mode freien Lauf – doch die Wiederverwertung von gebrauchtem Material hat in Japan Tradition.

In Japan ticken die Uhren anders; das weiss jeder, der das Land der aufgehenden Sonne schon einmal selbst besucht hat. Vor allem die nach wie vor fest in der Gesellschaft verwurzelten Traditionen können Westler zuweilen ins Staunen bringen – zumal sie im starken Kontrast zur modernen, oft etwas verrückten jungen Generation stehen.

Ein schönes Beispiel dafür ist der Upcycling-Trend. Der heisst in Japan Remake und treibt unter anderem als Fashion-Bewegung herrliche Blüten. Vor allem junge Designer haben das Weiterverwerten von alten Textilien, etwa Kimonos, für eine aufregende neue Mode für sich entdeckt. Dabei kombinieren sie traditionelle Verfahren mit frischen Ideen.

Obsession für Vintage-Mode

Zu ihnen gehören Brands wie Yeah Right!, Hyke, Sreu, Amatunal oder Designer wie Tomoki Yurita, Dorothy Vacance oder Nobuyuki Matsui. Sie alle verwenden ausrangierte Kleider für originelle Neukreationen und schaffen so etwas Einzigartiges. Unter japanischen Instagram-Stars gehört es bereits zum guten Ton, sich in Remake-Kleidern zu zeigen. Ein populäres Beispiel ist der Kinderstar Coco Pink Princess mit ihren fast 700 000 Followern. Aber auch an der Tokyo Fashion Week sorgen Remake-Designer für Furore; der Trend zu Upcycling-Mode aus alten japanischen Kleidern und Textilresten ist allgegenwärtig.

Tatsächlich ist es kein Wunder, dass sich Upcycling in Japan durchgesetzt hat. Denn das Wieder- respektive Neuverwerten von gebrauchten Materialen hat im Land Tradition. Das gilt für Vintage-Mode, die in den Harajaku-Shops Ende der 70er zu florieren begann. In den 80ern entwickelte die japanische Kultur eine regelrechte Obsession für Vintage-Produkte. Mit dem japanischen Wort «furugi» existiert dafür sogar ein eigener Begriff.

Auch Autos müssen eine Seele haben

Der Wunsch, altem Material neues Leben einzuhauchen, geht indes viel weiter zurück. In Japan ist es eine Tugend, Abfall zu vermeiden. «Mottainai», wie diese Eigenschaft genannt wird, ist tief verwurzelt in der japanischen Geschichte. Sie zeigt sich auch in der historischen «Boro»-Technik. Aus alten Kimonos macht man zum Beispiel Putzlappen – oder aus Reissäcken, Leinen und Hanf mehrschichtige Decken und Jacken, weil im kalten Norden des Landes früher keine Baumwolle angepflanzt werden konnte. Das Resultat der Boro-Technik ist Material, dass nicht nur besonders widerstandsfähig, sondern auch absolut einzigartig ist.

Der Gedanke, das Sinnvolle mit dem Schönen zu verbinden und nichts zu verschwenden, zieht sich wie ein roter Faden durch die japanische Kultur. Und die Industrie. So ist Upcycling auch in der japanischen Autobranche alles andere als eine Alibiübung. Mazda etwa verwendet für die Umrahmung der Mittelkonsole im brandneuen, vollelektrischen Mazda MX-30 Kork, für die Türverkleidung wird auf PET-Materialien zurückgegriffen. Das entspricht der Mottainai-Tugend genauso wie der konzerneigenen Kodo-Design-Philosophie. Diese besagt, dass ein Auto nicht nur äusserlich schön sein muss, sondern dass es auch immaterielle Lebendigkeit ausstrahlen soll. Anders formuliert: Ein Mazda muss eine Seele haben. Die Uhren mögen in Japan anders ticken, doch das würde zweifellos auch hier jeder Autofan unterschreiben.

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Dieser Beitrag wurde von Commercial Publishing in Zusammenarbeit mit Mazda erstellt. Commercial Publishing ist die Unit für Content Marketing, die im Auftrag von 20 Minuten und Tamedia kommerzielle Inhalte produziert. 

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Bilder im Video: Sreu Tokyo, iStock