Niedlich, aber umweltbelastend: Haustiere versursachen zum Teil mehr CO₂ als ein SUV
Niedlich, aber umweltbelastend: Haustiere versursachen zum Teil mehr CO₂ als ein SUV

CO₂-Schleudern, die kaum jemand kennt

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Doch während man gemeinhin weiss, dass Flugreisen den ökologischen Fussabdruck vergrössern, sind andere CO₂-Fallen nahezu unbekannt.

Reis

Dass Avocados oder Kaffee keine gute Klimabilanz haben, wissen die meisten. Doch Reis? Tatsächlich belastet auch dieses Nahrungsmittel die Umwelt massiv. Denn beim Nassreisanbau kommt es zu einer Vermehrung von Schlammbakterien, die viel Methangas produzieren. Dieses Gas trägt sogar noch radikaler zur Klimaerwärmung bei als das gemeine Kohlendioxid. Im Vergleich zur Kartoffel fällt bei Reis dreissig Mal mehr CO₂ an. Kein Wunder, gilt Reis als «Rindfleisch der Veganer». Der Anbau von Reis hat zudem eine enorme Wasserverschwendung zur Folge. Der Silberstreifen am Horizont: Forscher arbeiten mit Hochdruck an klimafreundlicheren Anbaumethoden und im Tessin wird bereits Reis im Trockenanbau kultiviert.

Butter

Apropos Rindfleisch: Der vermeintlich harmlose Frühstücks-Klassiker Butter gehört zu den klimaschädlichsten Lebensmitteln überhaupt und verursacht eine doppelt so hohe CO₂-Emission wie Rindfleisch. In Zahlen heisst das: Für ein Kilogramm Butter werden knapp 24 Kilogramm CO₂-Äquivalente ausgestossen. Beim zweitgrössten Nahrungsmittel-Klimakiller, dem Rindfleisch, sind es «nur» 13 Kilogramm. Schuld an den hohen CO₂-Emissionen bei Butter ist die Herstellung. Für ein Kilogramm sind rund 18 Liter Kuhmilch nötig, die in vielen aufwendigen Schritten verarbeitet werden müssen. Wer sein Brot CO₂-freundlicher streichen möchte, kann auf Margarine setzen. Die wird aus Pflanzen gewonnen und hat eine deutlich bessere Klimabilanz als Butter.

Haustiere

Wie bitte? Mein Hund oder meine Katze soll schlecht für die Umwelt sein? Tatsächlich sind Haustiere echte CO₂-Schleudern. Studien zeigen, dass ein Hund pro Jahr mehr CO₂ ausstösst als manch ein SUV. Katzen gelten gar als grösste Klimasünder unter den Haustieren: 2,2 Tonnen Kohlendioxid werden für eine durchschnittliche Katze mit einem Gewicht von 4 Kilogramm im Jahr ausgestossen. Wie das kommt? In der Klimabilanz der Katze miteingerechnet sind unter anderem Futter, Katzenstreu und der Energieaufwand für das Wasser, das für die Reinigung des Katzenklos verwendet wird. Was man dagegen tun kann: Auf Bio-Futter oder Frischkost umsteigen und von Aludosen auf recycelbare Pappkartons umsatteln.

Mode

In Sachen Umweltsünden ist die Modeindustrie alles andere als ein unbeschriebenes Blatt: Wasserverschmutzung, Ressourcenverschwendung und CO₂-Emissionen gehören zu den Verfehlungen der Branche. Das dürfte dem einen oder anderen zwar durchaus bekannt sein, überraschend hingegen ist das Ausmass: Die Modeindustrie ist inzwischen die zweitgrösste Umweltsünderin überhaupt. Sie kommt gleich hinter der Luftfahrt und ist verantwortlich für zehn Prozent der weltweiten Umweltverschmutzung. Die Gründe liegen unter anderem im rasanten Wachstum der Branche sowie bei Trends wie Fast Fashion. Zum Glück gibt es auch Trends in die andere Richtung: Upcycling-Mode etwa ist das Gegenstück zur Wegwerfkultur.

(Bio)-Wein

Wer ein gutes Glas Wein trinkt, dürfte sich selten Gedanken über den CO₂-Fussabdruck machen. Vor allem dann nicht, wenn der Tropfen das Bio-Siegel trägt und nach strengen ökologischen Kriterien angebaut wurde. Trotzdem ist auch Wein ein CO₂-Sünder, zumal eine geringere Entfernung zwischen Anbau und Konsumenten nicht automatisch zu geringeren Treibhausgasemissionen führt. Denn der Anbau von Weintrauben verbraucht im Vergleich zur Erntemenge viel Land, zudem verschlingt er viel Wasser. Dazu kommen Strom und Gas in den Weinbetrieben und natürlich der Transport. Eine bessere Öko-Bilanz hat übrigens Wein in Karton.

Geldanlagen

Es mag überraschen, doch auch bei der Geldanlage hinterlässt man einen CO₂-Fussabdruck. Denn jede Firma, in die investiert wird, stösst ihrerseits CO₂-Emissionen aus. Dies lässt sich durch die Wahl von nachhaltigen Geldanlagen reduzieren. Dabei wird verstärkt in jene Firmen investiert, die verglichen mit ihren Mitbewerbern weniger CO₂ ausstossen. Viele Anlegerinnen und Anleger glauben jedoch, dass sich nachhaltige Investments und Rendite gegenseitig ausschliessen. Doch etliche Studien zeigen, dass das nicht stimmt: Wer nachhaltig investiert, investiert mit Weitsicht und verringert gleichzeitig den CO₂-Fussabdruck seines Portfolios. Wer heute beim Geldanlegen auf nachhaltige Kriterien setzt, trifft also den Nerv der Zeit, muss dafür aber nicht auf Rendite verzichten oder Mehrkosten befürchten.

Zeit, klimafreundlich anzulegen

Wer nachhaltig investiert, investiert mit Weitsicht und verringert den CO₂-Fussabdruck seines Portfolios. Denn mit einer Investition in die BKB Anlagelösung «Nachhaltig Ausgewogen» verringert sich der CO₂-Ausstoss beispielsweise um mehr als 50% im Vergleich zu einem konventionellen Anlage-Portfolio, das in ähnliche Anlageklassen investiert.

In der Schweiz gehört die BKB Anlagelösung nachhaltig zu einem der besten Produkte in Bezug auf Transparenz, Kosten und Performance. Die gesamte Produktfamilie der nachhaltigen Anlagelösungen der Basler Kantonalbank hat ein MSCI ESG Fund Rating von AA (Ratingskala AAA – CCC). Die Basler Kantonalbank gehört damit im Hinblick auf global etablierte Nachhaltigkeitskriterien weltweit zu den Top-Performern.

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Dieser Beitrag wurde von Commercial Publishing in Zusammenarbeit mit Basler Kantonalbank erstellt. Commercial Publishing ist die Unit für Content Marketing, die im Auftrag von 20 Minuten und Tamedia kommerzielle Inhalte produziert. 

Ausstellung «Erde am Limit»

Unsere Erde ist ein besonderer Planet. Doch mittlerweile setzt unser stetig wachsender Bedarf an Platz und natürlichen Ressourcen die Ökosysteme global unter Druck. Die Ausstellung «Erde am Limit» im Naturhistorischen Museum Basel verdeutlicht unsere Rolle in der Natur. Welche Konsequenzen hat unser Tun? Wie können wir die Zukunft anders gestalten? Die Ausstellung läuft bis 30. Mai, ist aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage jedoch bis Ende Februar geschlossen.